Nachrichten Politik Ein Vollsortimenter wird gewünscht

Ein Vollsortimenter wird gewünscht

Benutzerbewertung: / 2
SchwachPerfekt 

Klares Votum gegen LIDL

 

Viele unterschiedliche Diskussionsbeiträge bei der Bürgerversammlung im Hotel-Restaurant "Zur Post", aber letztlich doch eine deutliche Mehrheitsmeinung: Die Bürgerinnen und Bürger in Küdinghoven und Ramersdorf wollen endlich eine Einkaufsmöglichkeit bei einem Vollversorger, möglichst auf dem Gelände des Tennisclubs in Ramersdorf.

Der SPD Ortsverein Küdinghoven-Ramersdorf-Oberkassel hatte am Montag zu einer Bürgerversammlung mit dem Thema „Einkaufen in Küdinghoven und Ramersdorf“ eingeladen und zahlreich waren die Einwohner der beiden Orte erschienen. Nach einer kurzen Einführung in den Unterschied zwischen Discounter (z.B. Aldi, Lidl) und Vollsortimenter (z.B. Edeka, Rewe, Kaisers) stellte Ralf Laubenthal, Bezirksverordneter und stv. Fraktionssprecher der SPD in der Beueler Bezirksvertretung die aktuelle politische Lage dar. Demnach gibt es einen klaren Beschluss der Bezirksvertretung Beuel, möglichst auf dem Gelände des Tennisclubs in Ramersdorf, einen Vollsortimenter zu errichten. „Um es noch einmal zu sagen,“ so Laubenthal,“ zwischen dem Vollsortimenter und dem Discounter liegen rund 10.000 Artikel. Wenn ein Discounter gebaut wird, werden die Kunden am Ende die Zeche zahlen. Bei jedem Einkauf werden sie feststellen, dass doch noch etwas fehlt, das sie dann in Oberkassel, Beuel oder woanders kaufen müssen. Besonders für ältere Menschen ist das unzumutbar. Auch wenn noch eine Metzgerei und eine Bäckerei dazu kämen, würde das am Grundproblem nicht viel ändern.“

Der Vorsitzende des Tennisclubs, Adolf Peter Bröhl berichtete von der Beschlusslage in seinem Verein, zusammen mit der Fa. Lidl einen Discounter mit aufgesetzter Tennishalle bauen zu wollen. Dennoch will auch er einen Vollversorger in Ramersdorf nicht verhindern.

Und was ist mit der Bebauung am U-Bahnhof Ramersdorf? „Liegt zu weit weg, wird nicht angenommen“ meinten einige Bürgerinnen in der Versammlung. Auch Johannes Schröer, Vorstandsmitglied der Bürgervereinigung Ramersdorf erklärte, sein Verein sei gegen eine Bebauung am U-Bahnhof, da dies der einzige Ramersdorfer Dorfplatz sei und man diesen auch als solchen erhalten wolle.

Thomas Herrmann und Gabriele Petersen vom SPD Ortsverein zogen das Fazit der Bürgerversammlung: „Wir sehen, dass viele Bürgerinnen und Bürger das Gelände des Tennisclubs bevorzugen. Verständlich, weil Mütter mit Kindern oder ältere Menschen den Standort zu Fuß erreichen können. Das spart auch Sprit und entspricht einer guten Nahversorgung. Eins ist besonders wichtig: Wir benötigen dort einen Vollversorger, keinen Discounter mit eingeschränktem Angebot!“

Ralf Laubenthal erklärte, wie es weitergeht. „Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Es geht nicht, dass die Stadtverwaltung den Beschluss der Bezirksvertretung ignoriert. Ich will jetzt mit den anderen Fraktionen schnell eine gemeinsame Lösung finden und von der Verwaltung umsetzen lassen.“

Umfrage Homepage

Wie gefällt Ihnen unsere neue Internetseite?
 

Oberkasseler Webcam

Webcam Hotel Pension Bonn - Haus Oberkassel

Newsletter

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an:

Name:

Email: