Neue Bäume vor der Evangelischen Kirche in Oberkassel
Neue Bäume vor der Evangelischen Kirche in Oberkassel
„Alles muss klein beginnen“ sangen die Mädchen und Jungen des Evangelischen Kindergartens in Oberkassel vor der jungen Rotbuche auf der Wiese vor der Kirche. Dann schütteten sie einige Eimerchen Erde auf den Baumballen, schmückten den dünnen Stamm mit einer leuchtend gelben Papiersonne und gaben ihm noch viele gute Wünsche für sein Wachstum mit.
Dann wurde kräftig gearbeitet. Der Spender des jungen Baums, Gemeindeglied Dr. Frank Mlosch, Pfarrer Jens Anders und der Vorsitzende des Presbyteriums Heinz Gesche pflanzten mit großen Schaufeln und viel Erde den Baum ein.
Frage an den Baumpaten: „Die Evangelische Gemeinde freut sich sehr, dass Sie eine Rotbuche für die Wiese finanziert haben. Welche Gedanken hatten Sie bei dieser schönen Geste?“
Frank Mlosch: „Für mich zählt der Baum zu den ältesten Lebewesen der Erde. Er ist ein statisches Wunderwerk. Als höchstes Symbol der Natur passt er sehr gut zu einem Gotteshaus.“
Nach der Rotbuche pflanzte die Gartenfirma Schumacher auf der Wiese auch noch eine Blumenesche und einen Spitzahorn. Die drei Bäume sind der Ersatz für eine alte Rotbuche und zwei Birken. Sie mussten vor einigen Monaten gefällt werden. Die alte Rotbuche war von einem zerstörerischen Pilz befallen, die Birken hatten schon die Bausubstanz des Jugendheims angegriffen.














